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Berlin 08:51 - Tehran 10:21 - Los Angeles 23:51 Montag, 12.05.2008
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Kino & Medien
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FILM: Ecke, Kopftuch, Tor!
Ein Spiel dauert 90 Minuten? Manchmal nicht. Manchmal dauert es auch 90 Tage. Oder noch länger. Je nachdem, wer der Gegner ist. Im Frühjahr des Jahres 2005 beschließt Marlene Assmann, Linksverteidigerin beim Berliner Verbandsligisten BSV AL-Dersimspor, den Iran herauszufordern. Ist ganz einfach, denkt Assmann. Man fliegt nach Teheran, man macht einen Termin mit der iranischen Frauen-Nationalmannschaft, man trifft sich, man kickt, man fliegt wieder nach Hause. "Kann sein", sagt die Verteidigerin, "dass das ein bisschen naiv war". Ja, kann sein. mehr...
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Veröffentlicht:
Mittwoch, 23.04.2008 , 10:08 Uhr
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FILM üBER GEISELNAHME: Kampf um "Operation Adlerkralle"
img Superstar George Clooney will den Stoff jetzt verfilmen: 444 Tage dauerte die Geiselnahme von über 50 US-Diplomaten, mit der die iranischen Mullahs 1979/80 die Supermacht USA demütigten. Die Rolle der Deutschen in dem Drama wird Hollywood wohl aussparen - zu Unrecht. Noch bevor die Sonne wie ein glühender Feuerball über dem Golf von Oman aufging, hoben die acht amerikanischen CH-53-Hubschrauber von dem Flugzeugträger USS "Nimitz" ab und nahmen Kurs Richtung Norden. Ihr Ziel: die sechs Flugstunden entfernte Salzwüste Dascht-i-Kawir im Iran, einer der trostlosesten Plätze der Welt. Dort wartete in tiefschwarzer Nacht ein Team aus mehreren Dutzend US-Elitesoldaten, die Transport-Maschinen bereits abgesetzt hatten. (sVy)» Lesen Sie weiter auf eines tages mehr...
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Freitag, 28.03.2008 , 09:09 Uhr
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PERSEPOLIS: Libanon liftet Leinwandverbot
img Kunst zwischen den Fronten eines Glaubenskriegs: Nur einen Tag wurde der Zeichentrickfilm "Persepolis" aus den libanesischen Kinos verbannt, nun darf die Comic-Adaption plötzlich wieder gezeigt werden. Beirut - Absurdes Hin und Her im zerrissenen Libanon: Am Mittwoch ließ das Innenministerium mitteilen, der Oscar-nominierte Film "Persepolis" dürfe nicht in libanesischen Kinos gezeigt werden, am heutigen Donnerstag wurde er wieder zugelassen. Nach Auskunft eines Vertreters der Sicherheitsdienste habe die Zensurbehörde ihre Entscheidung, den Zeichentrickfilm zu verbieten, zurückgezogen. Der pro-westliche Kulturministers Tarik Mitri hatte das Verbot bereits gestern scharf kritisiert. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Spiegel Online mehr...
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Freitag, 28.03.2008 , 09:07 Uhr
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KULTUR-ZENSUR IM LIBANON: Trickfilm zwischen den Fronten
img Radikale Islamisten fürchten die Folgen eines Zeichentrickfilms: Im Libanon wird die Oscar-nominierte Comic-Adaption "Persepolis" verboten. Der Film sei "anti-iranisch" und "islamfeindlich". Der Einspruch des Kulturministers gegen die Zensur zeigt, wie zerrissen das Land ist. Beirut - In der westlichen Welt löste der Film Begeisterungsstürme aus und wurde für einen Oscar nominiert - jetzt ist der Zeichentrickfilm "Persepolis" im Libanon aus den Kinos verbannt worden. Die Regierung im Iran hatte den Film als "islamfeindlich" und "anti-iranisch" bezeichnet und nur eine zensierte Fassung erlaubt. » Lesen Sie weiter auf spiegel.de (pi) mehr...
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Donnerstag, 27.03.2008 , 02:28 Uhr
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AVAZE GONJESHK-HA: "Am Ende aber nur ein vorhersehbares Loblied aufs Landleben"
img Die Tochter verliert ihr Hörgerät, der Vater einen Strauß und dadurch seinen Job. Ein geregeltes Leben gerät aus den Fugen, und der Vater gerät nach Teheran. „Avaze Gonjeshk-ha" („The Song of Sparrows") startet als witziges Drama, ist am Ende aber nur ein vorhersehbares Loblied aufs Landleben. Avaze Gonjeshk-ha (Iran): Karim (Reza Naji) ist wohl das, was man einen bodenständigen iranischen Menschen nennt. Die Arbeit auf der Straußenfarm ernährt seine Frau und drei Kinder, zum kleinen Glück gehört eine nicht immer funktionierende Fernsehantenne auf dem Dach und eine Frau, die ihm jeden Hemdknopf annäht. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Welt Online mehr...
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Dienstag, 12.02.2008 , 11:30 Uhr
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LOB DES LANDLEBENS: „The Song of Sparrows“ von Majid Majidi
Heile Welt. Auf dem Feld blüht das Gras, auf dem Hof spielen die Kinder. Eine Horde Strauße zieht vorbei – begnadete Komiker, diese Vögel mit ihrem langen Hals, dem wiegenden Gang, dem kleinen Kopf. Der erste Lacher ist schon sicher. Glückliches Landleben. Doch die kleinen Katastrophen sind große Katastrophen. Das Hörgerät der ältesten Tochter ist ins Wasser gefallen – der Ersatz kostet 400 Dollar. Und dann büxt auch noch ein Strauß aus, Wert 2000 Dollar, marschiert zielstrebig davon, und ward nicht mehr gesehen. Das war’s, mit dem Job von Karim (Reza Naji) auf der Straußenfarm. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Tagesspiegel mehr...
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Montag, 11.02.2008 , 10:25 Uhr
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BITTERKALTE TRISTESSE: Der iranische Film "It's Winter" zeigt viel Grau
Es ist kalt im Iran, als sich die Geschichte in Rafi Pitts' viertem Spielfilm "It's Winter" zu entfalten beginnt. Ein dunkles Zimmer ist zu sehen, in dem ein Mann Reisevorbereitungen trifft und seine wenigen Habseligkeiten in einer Tasche verstaut. Ins Ausland will er reisen, um dort Arbeit zu finden, und wenn alles gut geht, seine Familie nachkommen lassen. Stumm sitzen seine Frau und das gemeinsame Kind dabei. Offensichtlich haben sie sich mit der Situation abgefunden, die für sie eine ungewisse Zukunft bedeutet. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Hamburger Abendblatt mehr...
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Donnerstag, 07.02.2008 , 10:18 Uhr
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NEUER SATELLIT KANAL: Iran Beauty stellt Lizenzantrag bei LMK
Unter dem Namen Iran Beauty hat ein weiterer TV-Veranstalter, der vor allem in Europa lebende Perser erreichen will, einen Lizenzantrag in Deutschland gestellt. Bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) ging der Antrag bereits im November des letzten Jahres ein, bei der KEK erfolgte die Anmeldung Ende Januar. Das Programm ist bereits über Satellit Hotbird, 13° Ost, 11.054 GHz horizontal (SR 27.500, FEC 3/4) zu sehen. www.iranbeauty.tv (sVy)» Lesen Sie weiter auf satnews.de mehr...
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Montag, 04.02.2008 , 10:21 Uhr
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"FOOTBALL UNDER COVER": Männer müssen draußen bleiben
MAINZ/RÜSSELSHEIM. Im Iran ist es Frauen verboten, ein Fußballstadion zu betreten. In seinem Dokumentarfilm „Football Under Cover“, der am 10. Februar bei den Berliner Filmfestspielen in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ Premiere feiern wird, bricht der Mainzer Regisseur David Assmann (Jahrgang 1978) dieses Tabu mit Pfiff: Er lässt die iranischen Frauen selbst Fußball spielen – gegen eine Kreuzberger Damenmannschaft, die sich im April 2006 für dieses Spiel auf eine spannende und aufwühlende Reise in das islamische Land begeben hat, um gegen die iranische Frauennationalmannschaft anzutreten. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Echo Online mehr...
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Samstag, 02.02.2008 , 11:19 Uhr
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ZENSUR: Iranische Behörden verbieten liberales Frauenmagazin
Die iranischen Behörden in Teheran haben das liberale Frauenmagazin «Sanan» verboten. Wie die Nachrichtenagentur Fars am Montag berichtete, wurde die Lizenz der Monatszeitschrift ausgesetzt. Als Begründung des Verbots wurde angegeben, die Berichterstattung von «Sanan» sorge für Unruhe in der Gesellschaft, weil sie den Eindruck erwecke, dass Frauen im Iran nicht sicher seien. Das Magazin hatte unter anderem monatlich an Frauen verübte Verbrechen aufgelistet und veröffentlicht. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Klein Report mehr...
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Dienstag, 29.01.2008 , 08:23 Uhr
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"ANTIMUSLIMISCHER" FILM: Iran warnt Niederlande
img Der rechte holländische Parlamentarier Geert Wilders will einen Koran-Film veröffentlichen - das iranische Parlament warnt die niederländische Regierung vor einer "Welle des Hasses im Volk". Ein Film, den noch niemand gesehen hat, sorgt für Verstimmungen zwischen Holland und Teilen der islamischen Welt. Bisher ist über das zehnminütige Werk nur bekannt, was sein Macher - der rechspopulistische holländische Parlamentarier Geert Wilders - ankündigte. Sein Film solle zeigen, dass der Koran "eine Inspirationsquelle für Intoleranz, Mord und Terror" sei, so Wilders. Wilders hatte den Koran bereits früher als faschistisches Buch bezeichnet, das zur Hälfte verboten werden sollte. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Die Presse mehr...
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Mittwoch, 23.01.2008 , 07:05 Uhr
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"SONBOL": Eine mutige Frau mit eigenem Kopf
img Das Denken der Menschen in einem Land wird sich nur in kleinen Schritten ändern, von Generation zu Generation. Davon ist die 35-jährige Iranerin Sonbol Fatemi überzeugt. Sie selbst macht größere Schritte in ihrem Heimatland. Davon zeugt der Film einer hiesigen Produktionsfirma, der gestern im Caligari gezeigt wurde und bereits erste Lorbeeren gesammelt hat. Sonbol Fatemi arbeitet als Zahnärztin in ihrer eigenen Praxis in der Großstadt Mashad. Ihre Eltern haben das Studium in den USA forciert. Doch was auf den ersten Blick liberal und fortschrittlich scheint, ist auf den zweiten noch stark mit Althergebrachtem verstrickt. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Ludwigsburger Kreiszeitung mehr...
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Montag, 21.01.2008 , 07:39 Uhr
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NUMEX-TV: Deutsch-persischer Free-TV-Sender startet am 1. Februar
img Am 1. Februar startet der erste orientalisch-internationale Musiksender aus Deutschland. Und wo sollte so ein Sender seine Zentrale haben, wenn nicht in Hürth bei Köln. Numex-TV hat für acht Jahre die Zulassung zur Verbreitung eines Unterhaltungsspartenprogramms mit dem Schwerpunkt Musik erhalten und verspricht ein buntes Programm mit Musik-, Comedy-, Talk- und Reiseshows, Mode- und Lifestylethemen sowie Sportberichten. Auch eine Chart-Show sei geplant, in der die Top-20-Hits aus Europa, den USA und Iran präsentiert werden. (sVy)» Lesen Sie weiter auf tv wunschliste mehr...
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Freitag, 11.01.2008 , 14:14 Uhr
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INTERVIEW MIT JASMIN TABATABAI: „Exil-Iraner sind Assimilierungs Weltmeister“
img Jasmin Tabatabai, geboren 1967 in Teheran als Tochter eines Iraners und einer Deutschen, wurde durch Filme wie „Bandits“ (1997) oder „Vier Minuten“ (2007) bekannt. Anfang September kam ihre zweite CD heraus. Sie spricht die deutsche Synchronstimme der Hauptfigur Marjane in dem Animationsfilm „Persepolis“, der diesen Donnerstag in die Kinos kommt. Mit der F.A.Z. spricht die Schauspielerin über das Bild des Iran in der Welt. Sie stammen aus dem Iran. Was verbinden Sie heute noch mit dem Land? Der Iran ist eine meiner beiden Heimaten - wobei ich „Heimat“ ohne Wertung meine. Denn wenn ich an Deutschland denke, fallen mir auch nicht als erstes Weißwürste ein. (sVy)» Lesen Sie weiter auf FAZ.net mehr...
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Donnerstag, 22.11.2007 , 08:31 Uhr
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AKTUELLE FILME: Hinter den Kulissen der Islamischen Republik
Atomprogramm, Drohungen gegen Israel, Inhaftierungen. Täglich gibt es beunruhigende Nachrichten aus dem Iran. Aber wie sieht der Alltag dort aus? Wie denken Iraner über ihr Land? Junge iranische Filmregisseure zeigen es: Marjane Satrapi in "Persepolis" und Mohammad Farokhmanesh in seinem Dokumentarfilm "Reich des Bösen". Im "Reich des Bösen" zu filmen ist ein Wagnis. Für jeden einzelnen Ort muss eine Drehgenehmigung eingeholt werden, das ist Gedulds- und Glückssache. Vielleicht will nicht jeder offen reden. Regeln sind einzuhalten: Zum Beispiel müssen alle Frauen vor der Kamera ein Kopftuch tragen, sogar zu Hause, wo sie es sonst ablegen. mehr...
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Veröffentlicht:
Donnerstag, 22.11.2007 , 08:33 Uhr
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