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Berlin 09:02 - Tehran 10:32 - Los Angeles 00:02 Dienstag, 09.02.2010
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Iranische Städte
Informationen zu den größten Städten Irans


Abadan, Stadt im Iran, in der Provinz Khuzistan, unweit der Mündung des Schatt el Arab in den Persischen Golf. Abadan hat einen internationalen Flughafen. Die Stadt beherbergt ein technologisches Institut, das 1939 gegründet wurde. Das Gebiet wurde 1847 von der Türkei an den Iran abgetreten. 1908 wurde in der Umgebung Öl entdeckt und 1909 die erste Raffinerie gebaut. Abadan entwickelte sich zum Zentrum für Erdölverarbeitung und Erdölexport. Die Pipeline, über die das Rohöl von den nördlichen Erdölfeldern in die Raffinerie (heute eine der größten der Erde) gepumpt wird, führt direkt in die Stadt. Während des Iranisch-Irakischen Krieges in den achtziger Jahren fanden in Abadan schwere Auseinandersetzungen statt. Die Erdölraffinerie und die damit verbundenen petrochemischen Werke wurden dabei stark beschädigt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 300.000.

Ahwas, auch Ahvaz, Hauptstadt der Provinz Khusistan im südwestlichen Iran. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt am Beginn des schiffbaren Teiles des Karun. Die Stadt liegt in der wichtigsten iranischen Erdölprovinz. Lebensmittelverarbeitung und Textilien sind die Hauptindustriezweige. Mit der Entdeckung von Erdöl in der Umgebung stieg die Bedeutung der Stadt im frühen 20. Jahrhundert stark an. Ahwas war in den frühen achtziger Jahren Schauplatz schwerer Kämpfe im Krieg zwischen Iran und Irak. Die Stadt wurde dabei schwer zerstört. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,7 Millionen.

Arak, Stadt in Iran, 1 829 Meter hoch, im Bergland von Luristan gelegen. Arak liegt im Zentrum eines landwirtschaftlich geprägten Gebietes, in dem Getreide und Obst angebaut werden. Die Stadt war im 19. Jahrhundert berühmt für die Herstellung von Teppichen. Heute ist sie eine moderne Industriestadt. Arak wurde 1808 mit dem Namen Sultanabad gegründet. Um 1930 erhielt sie ihren heutigen Namen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 500.000.

Ardebil, auch Ardabil, Stadt im Nordwesten des Iran, in der Provinz Ost-Aserbaidshan. Die Stadt liegt auf rund 1 525 Meter Höhe. Mit ihrem gesunden Klima und den Mineralthermen der Umgebung war Ardebil eine beliebte Residenz der persischen Herrscher. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Grabstein von Ismail I., Gründer der Safawiden-Dynastie (1502-1736), die zahlreiche persische Schahs hervorbrachte, sowie das Mausoleum des persischen Scheiches Safi, ein Wallfahrtsort der iranischen Schiiten. Im Mittelalter war die Stadt als Station nahe der Karawanenstraße Lenkoran-Tabrìz von Bedeutung. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 650.000.

Ghom, auch Kum, Qum, Ghoum oder Kom. Stadt am gleichnamigen Fluss im Iran, 975 Meter über dem Meer gelegen. In der landwirtschaftlich genutzten Umgebung werden Getreide, Baumwolle, Obst, Nüsse und Mohn angebaut. Daneben werden Baumwolltextilien, Schuhe, Tonwaren und Glas hergestellt. In der Nähe befinden sich Erdgas- und Erdölfelder. Ghom, bedeutender Wallfahrtsort, ist Grabstätte zahlreicher Könige und Heiliger. Berühmt ist die Grabmoschee für Fatima (fertiggestellt um 1600), die Schwester des Imam Reza. Ghom war bis 1938 Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,04 Millionen. mehr...

Hamadan, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Westen des Iran. Sie ist bekannt für die Herstellung von Teppichen, Leder- und Kupferwaren. Die Lage an der Hauptroute zwischen Bagdad und Teheran machte Hamadan zu einem Straßenknotenpunkt. Zahlreiche Basare und Moscheen liegen im Zentrum der Stadt. Bemerkenswert ist eine Grabstätte, wo angeblich die biblischen Gestalten Mardechai und Esther beigesetzt sind, sowie das Grab des islamischen Philosophen und Arztes Avicenna. Es wird angenommen, dass es sich bei Hamadan um die antike Stadt Ekbatana, Hauptstadt von Medien, handelt. Im 1. Weltkrieg war die Stadt Schauplatz harter Kämpfe zwischen russischen und türkischen Truppen. Die Stadt stand unter russischer, türkischer und britischer Verwaltung bevor sie 1918 an den Iran kam. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 550.000.

Isfahan (persisch Esfahan), in der Antike Aspadana, Oasenstadt im Iran, Hauptstadt der Provinz Isfahan. In der Umgebung der Stadt wird hauptsächlich Landwirtschaft betrieben: Baumwolle, Getreide und Tabak werden hier angebaut. Traditionelles Handwerk, Textilindustrie und Fremdenverkehr sind die wichtigsten Stützen der Wirtschaft. Im Stadtzentrum liegt der Schahplatz (Ende 16. Jahrhundert), der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Er wird umrahmt von der Königsmoschee (17. Jahrhundert), die mit ihrem Dekor aus farbigen Kacheln ein herausragendes Beispiel persischer Architektur ist, der Frauenmoschee und dem Palast Ali Kapu (15. Jahrhundert). Der Bazar grenzt ebenfalls an den Platz. Sehenswert sind weiterhin der Palast der vierzig Säulen und die Medrese Madar e Schah, ein beeindruckendes Gebäude, das 1710 als Derwisch-Schule errichtet wurde. Unter dem Namen Aspadana gehörte Isfahan zum früheren asiatischen Staat Medien. Im 7. Jahrhundert wurde die Stadt von Arabern eingenommen. Die Seldschuken eroberten sie 1051 und machten sie zur Hauptstadt ihres Reiches. Der mongolische Eroberer Timur-i Läng nahm die Stadt 1387 ein. Während der Regierungszeit Abbas I., Schah des Iran, wurde Isfahan Hauptstadt des Landes. Unter seiner Herrschaft erlebte die Stadt eine Blütezeit. Sie endete 1722 mit der Eroberung durch Afghanen. Obwohl sie 1729 wieder vertrieben wurden, erholte sich die Stadt nie vollständig von ihrer Besetzung. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2,1 Millionen. Mehr hier...




Isfahan


Karaj, Stadt im Iran, am Fluss Karaj, am Fuße des Elbursgebirges. Die Stadt ist wichtiges Transport- und Industriezentrum an der Hauptstraße und den Eisenbahnlinien zwischen der Hauptstadt Teheran und dem Kaspischen Meer. Produziert werden u. a. chemische Produkte, Dünger und landwirtschaftliche Erzeugnisse. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2,6 Millionen.

Kaschan, auch Kashan, Keshan, Oasenstadt in Iran, Provinz Teheran. Die Stadt ist bekannt für ihre kostbaren Teppiche. Daneben werden hier Woll- und Seidenwaren, Messing- und Kupferarbeiten sowie Schmuck hergestellt. Die Ursprünge Kaschans gehen zurück in die Antike. Früher hatte die Stadt Bedeutung als Karawanenstation auf dem Weg von Kerman nach Isfahan. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 280.000.

Kerman, auch Kirman, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Iran. Hauptexportgut der Stadt sind die mit Blumenmustern verzierten, geknüpften Teppiche und Schals aus Ziegenwolle. Die seldschukische Königsmoschee aus dem 11. Jahrhundert, eine Zitadelle sowie die Festungsanlagen gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine der größten Tragödien in der Geschichte der Stadt ereignete sich 1794, als der Schah von Persien, Aga Muhammad Khan, Kerman stürmte, 20.000 Einwohner in die Sklaverei verkaufte und weitere 20.000 blenden ließ. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 540.000. mehr...

Kermanschah, Stadt im Westen des Iran, Hauptstadt der Provinz Kermanschah. In der Stadt, die am Fluss Kercha liegt, werden hauptsächlich Getreide verarbeitet sowie Textilien und Teppiche hergestellt. Nachdem die Stadt im 4. Jahrhundert gegründet wurde, entwickelte sie sich wegen ihrer Lage an der Karawanenstraße von Hamadan nach Bagdad schnell zu einem wichtigen Marktort. Östlich der Stadt liegt das Bisutun-Felsmassiv, in das die Behistan-Inschrift eingemeißelt war. Mit dieser konnte die babylonische Keilschrift entziffert werden. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 820.000.

Meschhed, Stadt im Nordosten des Iran, Hauptstadt der Provinz Chorasan. Das schiitische Pilgerzentrum ist eine der größten Städte des Landes. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind neben der traditionellen Teppichherstellung die Woll- und Baumwollverarbeitung sowie die Herstellung chemischer und pharmazeutischer Produkte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Grabmoschee des Imam Resa aus dem frühen 9. Jahrhundert. Sie wird von den schiitischen Muslimen als heilige Stätte verehrt und zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen und Pilger an. Die Universität von Meschhed wurde 1956 gegründet. Die Stadt war ursprünglich ein Vorort von Tus. Erst mit der Grabstätte des Imam Rescha wurde der Ort berühmt und erhielt den Namen Meschhed. Die Stadt erlebte unter der Herrschaft von Nadir Shah, der sie als Residenz wählte, eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2,1 Millionen.

Neyshabur (auch Nischapur), Stadt im nordöstlichen Iran, Provinz Khorasan, in einem fruchtbaren Tal etwas westlich von Meschhed gelegen. Baumwolle, Getreide und Früchte sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte. Die Stadt ist Geburtsstadt des persischen Dichters Omar-e Chajjam. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 220.000.

Persepolis (griechisch: Stadt der Perser), in der Antike Sommerresidenz der persischen Achaimeniden, eine der antiken Hauptstädte Persiens. Ihre Ruinen befinden sich bei Takht e Djamschid, etwa 56 Kilometer nordwestlich von Shiras im Iran. Persepolis wurde von Dareios I. Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. erbaut und als Residenz der achaimenidischen Herrscher benutzt. Erhalten sind die Überreste verschiedener monumentaler Gebäude, u. a. Audienzhalle (Apadana), Thronsaal und Schatzhaus von Dareios I. Diese Gebäude befinden sich auf einer großen Steinterrasse, die von einer Backsteinmauer umgeben ist. Sie sind mit Reliefs verziert, die die achaimenidischen Hofzeremonien darstellen. Die achaimenidischen Königsgräber befinden sich in Naksch e Rostam, rund sechs Kilometer nordwestlich von Persepolis. 330 v. Chr. wurde Persepolis von Alexander dem Großen geplündert und zerstört. Die ersten Ausgrabungen wurden 1931 unter der Leitung von James Henry Breasted durchgeführt. Mehr hier...




Persepolis


Qazvín, Stadt im Nordwesten des Iran, in der Provinz Teheran. Die Stadt hat eine Eisenbahnverbindung nach Teheran und Täbris sowie Straßenverbindungen zu anderen bedeutenden Städten im Iran. Sie ist das Handelszentrum der landwirtschaftlich geprägten Umgebung. In Qazvín gibt es Textilfabriken und Mühlen. Außerdem wird Wein hergestellt. Die Stadt wurde etwa im 3. Jahrhundert n. Chr. gegründet. Harun Al Raschid ließ hier im 8. Jahrhundert eine Moschee erbauen (heute verfallen). Während mongolischer Invasionen im 13. Jahrhundert wurde Qazvín zerstört. Später bauten es die persischen Könige wieder auf. König Tahmasp I. machte Qazvín zur Hauptstadt seines Reiches. Die Stadt liegt auf erdbebengefährdetem Gebiet. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 330.000.

Resht (auch Rasht), Stadt im Nordwesten des Iran, Hauptstadt der Provinz Gilan am Ufer des Flusses Sefid Rud nahe dem Kaspischen Meer. Die Stadt ist Wirtschaftszentrum in einer überwiegend landwirtschaflich geprägten Region. Die wichtigsten Produkte sind Nahrungsmittel, Seide und Seife. 1977 wurde hier eine Universität errichtet. Die Gemeinde wurde vermutlich im 13. Jahrhundert gegründet. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 560.000.

Shìraz, Hauptstadt der Provinz Fars. Die Stadt im Zagrosgebirge ist Handelszentrum der umliegenden landwirtschaftlich genutzten Region. Trauben, Zitrusfrüchte, Baumwolle und Reis sind Hauptanbauprodukte. Neben dem Wein aus Shìraz, der seit Jahrhunderten hoch geschätzt wird, gehören Einlegearbeiten aus Holz, Metallarbeiten, Teppiche, Textilien und Dünger zu den wichtigsten Erzeugnissen. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Gräber der berühmten persischen Dichter Hafis (oder Hafes) und Saadi, beide hier geboren, und die Moschee Masjid-i-Jama aus dem 9. Jahrhundert. Die Stadt beheimatet eine Universität, die 1945 eröffnet wurde. Shìraz wurde im 7. Jahrhundert gegründet und war mehrmals Hauptstadt des Iran. Die Ruinen der antiken Stadt Persepolis befinden sich in der Nähe. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,3 Millionen. Mehr hier...




Shiraz


Tabriz, Stadt im Nordwesten des Iran, Hauptstadt der Provinz Ostaserbaidshan, in rund 1 370 Meter Höhe. Sie wurde auf dem Gelände der antiken Siedlung Tauris errichtet und ist Produktions- und Handelszentrum mit Teppich-, Textil- und Lebensmittelherstellung. Von der bekannten Blauen Moschee (15. Jahrhundert), die durch ein Erdbeben stark beschädigt wurde, stehen u. a. noch Portal- und Pfeilerwände. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Ruine einer Zitadelle aus dem 14. Jahrhundert. Täbris ist seit 1949 Universitätsstadt. Die heutige Stadt entstand in islamischer Zeit und entwickelte sich zu einem Wirtschafts- und Handelszentrum Aserbaidshans. Täbris wurde durch Erdbeben mehrmals stark beschädigt (vor allem 858, 1041 und 1721). Russische Truppen besetzten die Stadt 1827 bis 1828 und 1946. Sie war kurzfristig Schauplatz eines Umsturzversuchs links gerichteter Kräfte. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 2,2 Millionen.

Teheran, Hauptstadt des Iran und der Provinz Teheran, im Norden des Landes, auf einem Plateau 1 100 bis 1 400 Meter hoch gelegen. In den Industriebetrieben der Stadt werden Lebensmittel, Baumwolltextilien, Zement und Ziegelsteine hergestellt. Von der Nationalen Iranischen Ölgesellschaft in Teheran wird die enorme Rohölindustrie, die sich allerdings in Abadan und anderen Regionen konzentriert, verwaltet. Die Stadt expandierte in der jüngsten Vergangenheit vorwiegend nach Norden, wo neue Wohngebiete an das Wohnviertel Shemran am Fuße des Elbursgebirges anschließen. Im Süden befinden sich Fabriken und die älteren Stadtteile, einschließlich der Überreste eines großen Basars, der weitestgehend neuen Geschäften weichen musste. Noch weiter südlich liegen Aliabad (Grabstätte des Ayatollah Ruhollah Khomeini), die Ruinen der antiken Städte Rhagai (Geburtsort des Kalifen Harun ar-Raschid) und Raj, der Standort einer wichtigen Erdölraffinerie. Im Zentrum von Teheran befinden sich der Sepah- und der Firdowse-Platz, in deren Nähe die wichtigen Regierungsgebäude und mehrere Moscheen und Paläste stehen. Südlich des Sepah-Platzes befindet sich der Golestanpalast, der ein Museum mit berühmten persischen Sammlungen beherbergt. Auch das Iran-Bastan-Museum verfügt über zahlreiche Kunstwerke aus antiken persischen Stätten. Zu den Bildungseinrichtungen der Stadt gehören die Universität Teheran (1932) und die Shahid-Beheshti-Universität (1959). Als die antike Stadt Raj 1220 von den Mongolen zerstört wurde, blieb Teheran, ein kleiner, vermutlich aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. stammender Vorort, übrig. Dieser wuchs in den darauf folgenden Jahrhunderten zunächst langsam. Anfang des 17. Jahrhunderts befanden sich ein von einer Mauer umgebener Basar und etwa 3 000 Häuser in der Stadt. Der Begründer der Kadjaren-Dynastie, Aga Mohammed Khan, machte Teheran 1788 zur Hauptstadt Persiens. Unter der Pahlewi-Dynastie (1925-1979) wurde Teheran modernisiert, industrialisiert und erheblich umgestaltet. Einige Moscheen und Paläste aus dem 19. Jahrhundert stehen noch, der größte Teil der Architektur ist jedoch neu. Zu den jüngsten Bauten in der Stadt zählen das Senatsgebäude, der Marmorpalast, das Opernhaus, ein Stadion mit 100 000 Zuschauerplätzen und zwei internationale Flughäfen. 1943 fand in der Stadt die Konferenz von Teheran statt, bei der die Alliierten wichtige Entscheidungen bezüglich der weiteren Strategie im 2. Weltkrieg trafen. Nach dem Sturz der Pahlewi-Dynastie 1979 und der Machtübernahme durch die islamischen Mullahs unter Ayatollah Khomeini durchlebte die Stadt beträchtliche Unruhen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 14 Millionen.

Urmia, früher Resaijje, Stadt im Iran, Hauptstadt der Provinz Westaserbaidshan, westlich des Urmiasees. Sie liegt in einer fruchtbaren, landwirtschaftlich genutzten Region und ist ein Zentrum der Teppichherstellung. Östlich der Stadt liegt der Binnenhafen Gelma Khaneh. Nach der Überlieferung ist Urmia der Geburtsort des persischen Religionsgelehrten Zoroaster. Sehenswert sind die Bazare und die Freitagsmoschee. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 600.000.

Yazd liegt mitten im Iran. Der Zeitpunkt der Gründung der Stadt ist unbekannt; z.T. wird Alexander der Große als Gründer angesehen. Im Mittelalter war sie eine reiche Handelsstadt an den großen Karawanenstraßen, die nach dem Persischen Golf und nach Osten führten. Türme des Schweigens, in denen früher die Leichname der zoroastrischen Anhänger den Geiern zum Fraß vorgelegt wurden. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 450.000. Mehr hier...


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Veröffentlicht:
Montag, 24.04.2006 , 17:10 Uhr
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