|  | | Berlin 19:44 - Tehran 21:14 - Los Angeles 10:44 | Sonntag, 20.07.2008 | Gina Nahai gilt in den USA als die politische Stimme der iranischen Juden. Auch ihre Romane drehen sich um jüdische Schicksale in ihrem Heimatland. Ihr neuester Roman „Regen am Kaspischen Meer“ ist nun auch auf Deutsch erschienen. Hamburg ist nur eine der vielen Stationen von Gina Nahais Lesereise durch Europa, in der sie ihren neuen Roman vorstellt. Die Anstrengungen der Reise sind ihr jedoch nicht anzusehen. Strahlend empfängt die iranischstämmige Amerikanerin jeden Besucher mit der in Kalifornien so typischen Begrüßung: „Hey, how are you doing today? It´s so nice to have you here. » Lesen Sie weiter auf Zenith mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 08.07.2008 , 10:26 Uhr |    EINBLICKE IN EIN VERBORGENES LAND: »Hinter den Schleiern Irans«  Iran? Was ist das eigentlich für ein Land? Man kann an Ahmadinedschad und radikale Mullahs denken, an das alte Persien und 1001 Nacht, oder an die Fußballnationalmannschaft. Doch allzu oft bleibt die komplexe Realität dieses Landes für die meisten Menschen aus dem Westen wie hinter einem Schleier verborgen. Christiane Hoffmann lebte von 1999 bis 2004 als einzige deutsche Journalistin im Iran. Mit ihrem Buch „Hinter den Schleichern Irans“ versucht die Autorin, auch anderen Menschen einen tieferen Einblick in dieses uns so fremde Land zu geben. Dabei geht sie nicht immer chronologisch vor, sondern versucht ihre Erlebnisse, Beobachtungen und Analysen zum besseren Verständnis auch thematisch zu ordnen. » Lesen Sie weiter auf scm-digital.net (pi) mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 11.06.2008 , 09:00 Uhr |    Dieses Buch schließt eine Lücke. Und was für eine. Da hat sich doch einer tatsächlich die Aufgabe gestellt und erfüllt, sämtliche bekannten und verfügbaren Primärtexte über den Einfluss persischer Kultur auf die deutsche Literatur zu sammeln, zu lesen und auszuwerten. Herausgekommen ist eine gut 600 Seiten starke Dissertation, die - das sei noch erwähnt - im letzten Jahr den Sibylle-Hahn-Förderpreis für Geistes- und Sozialwissenschaften 2006 erhalten hat, wodurch der Druck dieser voluminösen Arbeit überhaupt erst möglich geworden ist. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 05.06.2008 , 09:00 Uhr |    DREI FRAUEN BRAUCHT DER MANN: "Englischer Harem"  Turbulent und tragikomisch geht's zu in Anthony McCartens "Englischem Harem" Eigentlich könnte auch Martin Mosebach dieses Buch rezensieren. Nicht nur, weil Anthony McCartens persisches Lieblingsrestaurant in Frankfurt am Main just an jenem Platz liegt, an dem Mosebachs jüngster Roman "Der Mond und das Mädchen" spielt. (McCarten wurde auf der vergangenen Buchmesse beim Perser am Baseler Platz gesichtet.) mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 03.06.2008 , 11:49 Uhr |    Die Autorin Gina Nahai ist selber iranische Jüdin und lebt seit 1977 in Los Angeles. Als politisch denkende Frau führt sie anhand einer Familiengeschichte vor, wie Juden in den 1960er- und 1970er-Jahren im Iran lebten. Iran und die Juden: Das ist eine Jahrtausende alte Beziehung, meist konfliktreich, nur in kurzen Phasen entspannt. Dies wurde gerade in jüngster Zeit wieder deutlich, seit in Teheran das kleinwüchsige Grossmaul Mahmud Ahmadinedschad als Präsident an den Schalthebeln der Macht sitzt. Er ruft lautstark zur Auslöschung Israels auf und leugnet den Holocaust, weshalb es für Juden in Iran wieder einmal ungemütlich geworden ist. (sVy)» Lesen Sie weiter auf espace.ch mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 30.05.2008 , 10:15 Uhr |    Die 21. Teheraner Buchmesse hat ihre Pforten geschlossen. Wieder nutzten hunderttausende Frauen und Männer aus allen Teilen Irans die Gelegenheit, sich über Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt zu informieren – oder einfach nur einen Ausflug zu machen. Denn die internationale Buchmesse gleicht, so die BBC, »einem großen Karneval«. Die große Zahl der Besucher widerspiegelt weder die kleine Leserschaft in Iran noch die Auflagenschwäche der Bücher. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 19.05.2008 , 10:23 Uhr |    Was haben Clemens Meyer, Thomas Pletzinger und Sudabeh Mohafez gemeinsam? Sie haben alle drei den MDR-Literaturpreis bekommen. Sudabeh Mohafez ist die Preisträgerin in diesem Jahr. Sie ist schon lange keine Unbekannte auf dem literarischen Parkett mehr. Der Tag danach Der erste Freudentaumel ist vorbei, die Flut an Glückwunsch-SMS – und E-mails ebbt wieder ab. Es ist der Tag nach der Verleihung des 13. MDR-Literaturpreises. Immer noch in bester Laune empfängt mich die Preisträgerin Sudabeh Mohafez in der Wohnung ihrer Freundin Rebecca. Diese ist auch Schriftstellerin. Beide haben sich durch ein Autorenforum im Internet kennengelernt. Ja, auch Schriftsteller nutzen den virtuellen Raum um Kontakte zu knüpfen. (sVy)» Lesen Sie weiter auf mephisto 97.8 mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 07.05.2008 , 14:23 Uhr |     Teheran in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren. Der Sturz des Schahs und der Einzug Ajatollah Chomeini prägen das Leben in der iranischen Hauptstadt. Veränderungen, die mit viel Optimismus begrüßt worden sind, entpuppen sich schnell als radikale Einschränkung. Vor allem Frauen begegnen in der bislang liberalen Stadt plötzlich überall Verboten und Bevormundungen. Roya Hakakian hat diese Zeit als junges Mädchen erlebt, hat gesehen, wie Träume und Hoffnungen zerstört wurden. In "Bitterer Frühling" lässt sie uns teilhaben. » Lesen Sie weiter auf kwick.de (pi) mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 02.05.2008 , 07:51 Uhr |    BERLIN - Mit dem ersten Satz wird dieses Buch zur Unmöglichkeit erklärt. Der Blick einer Westlerin auf den Iran? Eine sehr fragwürdige Angelegenheit. Das sieht ein iranischer Dichter so, und da hat auch die Autorin und Journalistin Christiane Hoffmann ihre Zweifel. Ihre Skepsis durchdringt die Seiten, die materiellen und die politischen. Und darum ist dies kein Besserwisser-Buch geworden, aber auch keines, das die Anziehung des Islam romantisch verklärt. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Märkische Allgemeine mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 10.04.2008 , 05:28 Uhr |    VOR 57 JAHREN GESTORBEN: Sadegh Hedayat  (*17. 2. 1903 in Teheran, - Δ 9. 4. 1951 in Paris) iranischer Schriftsteller. Er war der wichtigste Romancier, Novellist, Literaturforscher und Übersetzer des Iran im 20. Jahrhundert und gilt als der Begründer der modernen iranischen Literatur. In einer Aristokratenfamilie geboren, besuchte er das französische Gymnasium. 1925 reiste er mit einer Gruppe von Studenten nach Belgien und später nach Frankreich. Hedayat lebte und studierte in Paris. Er übersetzte Werke von Guy de Maupassant, Anton Tschechow, Rainer Maria Rilke, Edgar Allan Poe, Arthur Schnitzler, Gaston Sarreau, Jean-Paul Sartre und Franz Kafka. Er schrieb zwei historischen Dramen, mehrere Kurzgeschichten, eine Theaterstück einen Reisebericht und verschiedene Übersetzungen von Mittelpersischen ins Moderne. (sVy)» Lesen Sie weiter auf humanistischer pressedienst mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 09.04.2008 , 05:50 Uhr |     Kaum 30 Jahre nach dem Sturm auf die Bastille setzt der Colberger Dichter und Reisende Joseph Heinrich Colbin von Cádiz zur spanischen Besitzung Peñón de Vélez in Nordafrika über. Gemeinsam mit deutschen Freunden bricht er von dort zu einer „philosophischen Expedition“ ins nahegelegene Rif-Gebirge und den Mittleren Atlas auf. Offiziell gilt er seit jenen Märztagen des Jahres 1818 verschollen. Gerüchte und kolportierte „Berbermärchen“ berichten jedoch von der Gründung einer sektenähnlichen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft der Verschollenen und ihrem Übertritt zum Islam. Das Ereignis trägt Fiktionalität und Historisches in sich. In den Fluchtpunkten deutscher Biographien zeigt sich die Berührung mit der arabischen Welt. Beides ist Thema des Wettbewerbs zur Vergabe des Joseph Heinrich Colbin-Literaturpreises. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 09.04.2008 , 00:21 Uhr |     „Komm her, komm her, aber komm mir nicht zu nahe ... Iran ist ein Land, das sich nicht einfach so betrachten lässt. Vor dem allzu direkten, zudringlichen Blick verbirgt es sich hinter Schleiern“, schreibt die Journalistin Christiane Hoffmann in ihrem Buch „Hinter den Schleiern Irans“. Fünf Jahre lang, von 1999 bis 2004, hat sie aus Teheran berichtet. Nun vermittelt sie ein facettenreiches Bild dieses Landes, das – obwohl häufig in den Schlagzeilen – fern und fremd ist. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 08.04.2008 , 06:30 Uhr |     Schon während des Fluges nach Teheran bemerkt Marcel, daß sein Versuch, die Schergen aus Nigeria abzuschütteln, vergeblich war. Boomtown Teheran 1973: Marcel arbeitet auf der Internationalen Handelsmesse, für die lokale Vertretung einer deutschen Firma. Anschließend absolviert er eine Schulung in München, wo er prompt mit dem MAD zusammenrasselt. War es wirklich nur ein Zufall? Nach der Rückkehr wird Marcel auf offener Straße von den Volksmojaheddin angeschossen, verschleppt und übel behandelt. Man hält ihn doch tatsächlich zunächst für einen amerikanischen Militärberater ... Die geheimnisvolle Leila verhilft ihm zur Flucht und kommt dabei um. Welche Rolle spielt John, der amerikanische Ex-Oberst, miit den guten Kontakten zur CIA? Der Geheimdienst scheint immer noch zu glauben Marcel sei mit seinem französischen Doppelgänger identisch, der in Nigeria bei dem Versuch, Präsident Gowon umzubringen, selbst ums Leben kam. Was ist mit der hübschen blonden französischen Agentin Madeleine? Fragen über Fragen ... Und dann diese abenteuerliche Fahrt nach Alamut, der Festung der legendären, einst gefürchteten Assassinen, mit der lebensgefährlichen Unterbrechung durch einen französischen Geheimdienst. Roese weist auf die Rivalitäten konkurrierender Geheimdienste hin, in deren Mühlen Marcel geriet, die dieser aber letztendlich durch eine herrliche Wortspielerei bloßstellt. mehr... |  Veröffentlicht: Donnerstag, 03.04.2008 , 00:17 Uhr |     Das Gassengewirr von Yazd", schreibt Martin Amanshauser, "noch schlimmer als Marrakesch. Es ist, wie man so schön sagt, malerisch. Aber die Abwendung von der Straße macht das Viertel auch öde." Wie den anderen Autoren und Fotografen dieses Buches geht es Amanshauser nicht ums Reiseschriftstellern, um "leckere" Speisen oder Hinweise aufs "Shopping". Aber auch nicht um alternative Tipps oder gar Tricks. Vielmehr war eine "Karawane" im Iran unterwegs: 53 Autoren und Fotografen aus Europa, Indien und den USA, die bereit waren, das Land kennen zu lernen. Manche waren erklärtermaßen unvorbereitet. Fotografen wie Paul Albert Leitner oder Walter Niedermayr brachten ihre ästhetischen Prinzipien mit und wandten sie auf ungewohntem Territorium an. Andere suchten assoziativ (Zarathustra! Nietzsche?) nach Anknüpfungspunkten, wenn sie vor Ort von iranischen Künstlern und Intellektuellen empfangen wurden (die selber Mitarbeiter an dem Buch wurden). mehr... |  Veröffentlicht: Samstag, 22.03.2008 , 10:51 Uhr |    Ende 2007 wird eine junge Ärztin gemeinsam mit ihrem Gefährten in einem Park angetroffen und sofort verhaftet, und zwar mit einer Begründung, die nur in einer islamistischen Theokratie wie dem Iran denkbar ist: Die beiden haben "keine religiös legitimierte Beziehung". Während der Mann umgehend wieder freigelassen wird, wird die Frau ins "Amt für moralische Sicherheit" verschleppt, dessen Name schon das Schlimmste befürchten lässt. Und richtig: Zwei Tage später ist sie tot. Angeblich hat sie sich in der Haft erhängt. Dem widerspricht allerdings, dass Nase und Ohren der Leiche blutverschmiert sind und ihre Beine eine bläuliche Färbung aufweisen. Amir Hassan Cheheltan zufolge, der in der "Süddeutschen Zeitung" vom 29.01.2008 über den Vorfall informierte, deuten die Verletzungen der Frau - laut einem ärztlichen Gutachten - darauf hin, dass sie zunächst vergewaltigt und dann durch Schläge auf den Kopf ermordet wurde. mehr... |  Veröffentlicht: Mittwoch, 19.03.2008 , 10:11 Uhr |    |  | Statistik 410 User online 0 Mitglieder 410 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 2363 Gäste Letzte 24 Stunden 3 Mitglieder 45930 Gäste |