
Die Türme des Schweigens in Yazd. (Bild: Geo Reisen)
Würde Persepolis in einem anderen Land als dem Iran stehen, müsste man sich durch touristische Massen durch das antike Persiens quälen.Wenngleich Persepolis heute fast nur noch aus Ruinen besteht, ist die königliche Palastanlage immer noch imposant und lässt den einstigen Glanz erahnen.
Inmitten der Trümmer, die nach der Eroberung von Persepolis durch Alexander den Großen übrig geblieben sind, lernen wir Nargesan Fazeli kennen, eine junge Frau aus Teheran. Sie analysiert Nachrichten für eine Regierungsstelle, um herauszufinden, warum der iranische Tourismus nicht auf die Beine kommt. Beileibe kein leichter Job. Denn an Negativschlagzeilen über den Iran mangelt es nicht.
Kein Wunder, poltert der konservative iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad doch nahezu tagtäglich auf der Weltbühne und macht nicht gerade Werbung für sein Land. Seitdem er an der Macht ist, ist das ohnehin zarte Pflänzchen des Iran-Tourismus nahezu verwelkt. Nur 200.000 Gäste jährlich wagen sich in das riesige Land am Persischen Golf.
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(pi) Quelle: tirol.com