
Der Mann, der dort vom Trainingsplatz schleicht, war mal Asiens Fußballer des Jahres, und in seiner Heimat Iran ist er noch immer ein Volksheld. Man sieht ihm das nicht sofort an. Mehdi Mahdavikia ist ein kleiner Mann, er geht ganz langsam, senkt den Kopf und verschwindet schließlich in der Kabine. Eine Stunde später steht der Dreißigjährige unter der Haupttribüne, frisch geduscht und ganz in Schwarz. Er hat alles andere als einen kräftigen Händedruck und spricht mit leiser Stimme. Er sagt: „Ja, wir wollen jetzt in der Tabelle oben dabeibleiben.“ Auf dem zehnten Platz steht Eintracht Frankfurt derzeit. Und wenn man ehrlich ist, dann ist der Anteil von Mehdi Mahdavikia daran nicht sonderlich groß.
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