Tschadore mamani. Sie verstehen? Nun, für alle, die nicht Farsi sprechen: Es handelt sich um den Schleier seiner Großmutter. Um sich in ihn zu hüllen, muss man nicht in den Iran reisen, denn der Iran kommt zu uns: in Gestalt des aus Teheran gebürtigen, seit 1986 in Wien lebenden Künstlers Hamid Reza Tavakoli. Ab Samstag stellt er zum Thema "Tschadore mamani" Fotoarbeiten beziehungsweise -installationen im Wedamschlössl aus.
Seit Jahren sind die restaurierten Räume in St. Egidi bei Murau eine Adresse für Kulturveranstaltungen, derzeit liegt der Schwerpunkt auf junger österreichischer Kunst. "Wir möchten das Stadt-Land-Gefälle aufweichen, der Region Impulse geben und verstärkt soziale Aspekte einbringen", so Schlossherr Martin Wedam, Obmann der AG Kunst und Kultur. Das Schlössl bietet Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke zu verkaufen, bis zu 40 Prozent gehen an wohltätige Zwecke.
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