Der Schriftsteller erwies sich als fabelhafter Diskussionspartner: Said ist scharfsinning, scharfzüngig und humorvoll - ein Mensch, der "im Wort lebt", wie Tobias Specker, Bildungsreferent des Heinrich-Pesch-Hauses, bemerkte. "Im deutschen Wort" präzisierte der gebürtige Iraner Said - und dieser Sprache vermag er, Poesie von betörender Schönheit zu entlocken.
1965 kam er als 17-Jähriger nach München, studierte Politologie. Sein Einsatz für Demokratie und Grundrechte verwehrte ihm die Rückkehr in den Iran. Said lebt seitdem im Exil und schrieb Bücher, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Exilpreis der Stadt Heidelberg. Weit über 100 Besucher waren ins Heinrich-Pesch-Haus gekommen, wo der Autor im Rahmen der Jahreswechsel-Tagung "Heimat und Fremde" aus seinem Gedichtband "Psalmen" las.
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