Frauen im Iran - fast unterbewusst denkt man da an eingeschüchterte Gestalten, die schwarz vermummt durch die Straßen schleichen. Es ist sicher nicht alles falsch an diesem Bild. Für d i e Frauen im heutigen Iran steht es allerdings nicht. Die können auch anders, wie die Ausstellung "Made in Teheran" in der Berliner Cicero-Galerie zeigt.
Sechs Fotografinnen - international ausgezeichnet, im Iran aber nur teilweise bekannt - begeben sich dabei auf die Suche nach der Identität ihres Landes. Sie sind "Kinder der Revolution", geboren zwischen 1974 und 1981, und stehen für ein überraschend junges, alles andere als eingeschüchtertes Land. Gefangen zwischen Tradition und Moderne sind sie dennoch, nur ausschließlich negativ möchte das keine der Künstlerinnen verstehen.
(sVy)» Lesen Sie weiter auf morgen web