Seit den iranischen Präsidentschaftswahlen 2005, als sich niemand vorstellen konnte, dass der zum Pragmatiker gestylte Expräsident Ali Akbar Hashemi Rafsandjani gegen den unbekannten, mit einem islamistischen Rumpelstilzchen-Image versehenen Kandidaten Mahmud Ahmadi-Nejad verlieren würde, sollte klar sein: Imagination und Realität der iranischen Politik klaffen weit auseinander. Das gilt übrigens nicht nur für die Wahrnehmung im "Westen", sondern sogar manchmal für im Iran lebende Iraner und Iranerinnen, die Ursachen und Wirkungen in ihrem Land nicht immer nachvollziehen können.
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