
Das Gassengewirr von Yazd", schreibt Martin Amanshauser, "noch schlimmer als Marrakesch. Es ist, wie man so schön sagt, malerisch. Aber die Abwendung von der Straße macht das Viertel auch öde." Wie den anderen Autoren und Fotografen dieses Buches geht es Amanshauser nicht ums Reiseschriftstellern, um "leckere" Speisen oder Hinweise aufs "Shopping". Aber auch nicht um alternative Tipps oder gar Tricks. Vielmehr war eine "Karawane" im Iran unterwegs: 53 Autoren und Fotografen aus Europa, Indien und den USA, die bereit waren, das Land kennen zu lernen. Manche waren erklärtermaßen unvorbereitet. Fotografen wie Paul Albert Leitner oder Walter Niedermayr brachten ihre ästhetischen Prinzipien mit und wandten sie auf ungewohntem Territorium an. Andere suchten assoziativ (Zarathustra! Nietzsche?) nach Anknüpfungspunkten, wenn sie vor Ort von iranischen Künstlern und Intellektuellen empfangen wurden (die selber Mitarbeiter an dem Buch wurden).
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