Seit Mahmoud Ahmadinejad Präsident im Iran ist, nehmen die Repressionen gegen Andersdenkende zu. Ein Klima der Angst gehört zur Strategie der Regierung in Teheran.
Die Tageszeitung «Keyhan», ein Sprachrohr der Hardliner, veröffentlicht eine angebliche Abschrift eines vertraulichen Gesprächs zwischen dem deutschen Botschafter in Teheran und einem führenden Oppositionspolitiker. Stattgefunden hat es unmittelbar bevor der Uno-Sicherheitsrat die letzte Runde der Sanktionen gegen den Iran verhängte. Darin soll Mohammed Reza Khatami, der Bruder des Ex-Präsidenten, seine Besorgnis über den «Atom-Sieg» des Iran ausgedrückt haben. Der Inhalt klingt unglaubwürdig, aber die Botschaft kommt an: Wir, das Regime, sind überall, wissen alles, haben alles im Griff.
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