Die US-Behörde Bureau of Industry and Security ermittelt gegen die Lübecker Drägerwerk AG. Nach einem Bericht der "Lübecker Nachrichten" geht es dabei um einen Auftrag, den die Sicherheitstechnik von Dräger im Jahr 2003 an Land ziehen konnte. Hilfestellung dabei leistete der gebürtige Iraner und jetzige österreichische Staatsbürger Sasan Azodi in Wien. Geliefert wurde Gasmesstechnik für eine Gaspipeline im Iran.
Pikant daran: Mit den Anlagen aus Lübeck wurde auch eine Software aus den USA geliefert, die sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden kann (dual use). Und dafür ist laut US-Gesetzen eine Genehmigung notwendig - auch wenn es sich dabei laut Dräger lediglich um das simple Betriebssystem Windows gehandelt hat.
(sVy)» Lesen Sie weiter auf Welt Online