
Mahdi ist erst acht Jahre alt. Doch der kleine iranische Junge bringt mit seinen Predigten ganze Moscheen voller erwachsener Männer zum Weinen. Sein Fernziel: Märtyrer werden.
Ein Reporterteam des deutschen Privatsenders RTL besuchte den «Superstar» in seiner Heimatstadt Hamedan. Mahdi spricht vor hunderten Gläubigen, die er mit extrem emotionalen Predigten in seinen Bann schlägt, bei denen er — getreu der schiitischen Opferideologie — an die Leiden der Märtyrer erinnert. Mahdi, der Sohn eines frommen Schuhverkäufers, ist inzwischen dermassen populär, dass er schon vor Ministern und sogar vor Präsident Ahmadinedschad predigen durfte.
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