
Teheran - Ayatollah Ali Khamenei, der geistliche Führer der Islamischen Republik Iran, hat am Sonntag das Festhalten seines Landes am Atomprogramm bekräftigt.
„Wir werden unseren Weg weiter gehen und den arroganten Staaten nicht erlauben, die Rechte des iranischen Volkes zu beeinträchtigen“, erklärte er in einer Rede, die vom iranischen Fernsehen übertragen wurde. „Keine Drohungen werden das iranische Volk davon abbringen.“
Die Außenminister der Sechser-Vermittlungsgruppe hatten nach ihrem Treffen am 2. Mai in London eine Revision ihres „Angebotspakets“ an Iran im Austausch gegen Irans Verzicht auf die Urananreicherung vereinbart. Wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow betonte, müsse man in der jetzigen Etappe „die positiven Stimuli entwickeln sowie Iran die Vorteile erläutern, die es mit seiner Zustimmung für Verhandlungen und mit einer Aussetzung der Urananreicherung bekommen würde“.
Wie er feststellte, schlägt die Sechser-Gruppe Teheran vor, die Urananreicherung vorerst nur für die Zeit der Verhandlungen auszusetzen.
Teheran gab indes bereits zu verstehen, dass es die Angebote der Sechsergruppe nicht annehmen wird, wenn diese eine Aussetzung der Urananreicherung voraussetzen würden.
Mit freundlicher Genehmigung der RIA Novosti.