
Trotz Atomstreit, internationalen Sanktionen und dem drohenden Zorn der Amerikaner: Eine kleine Energiegenossenschaft in Ostdeutschland verhandelt mit Teheran über den Ankauf von iranischem Erdgas.
In Möhlau in Sachsen-Anhalt hat der wohl kleinste deutsche Gasversorger seinen Sitz. Die Gas- und Energiegenossenschaft Ost- und Mitteldeutschland (GEG) ist mit ihren derzeit 120 Kunden so klein, dass nicht einmal die Stadtwerke im nahen Leipzig von ihrer Existenz gewusst hätten, sagt Ralf Schmidt, Aufsichtsratschef und einer von zehn aktiven Genossen. "Die Leipziger haben Kunden den Wechsel zu uns verweigert mit dem Argument, uns gebe es nicht."
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