Der ehemalige Geheimdienstminister des Iran, Ali Yunessi, kritisiert die Militarisierung der Wahlorganisation des iranischen Pseudo-Parlaments, Madschless. Auch die linksislamistische „Organisation der Mojahedine Enqelabe Eslami“ bezweifelt die Richtigkeit der Wahlergebnisse zum achten Madschless.
Nachdem die erste Runde der Wahlen am 14. März zu keinem endgültigen Ergebnis führte, gewann das zerstrittene Lager um den Präsident Ahmadinedschad in der zweiten Wahlrunde am 25. April die meisten Sitze.
In den ersten Jahren nach der islamischen Revolution von 1979 wurden bereits alle linken und rechten säkularen Kräfte im Iran und bald auch die Nationalreligiösen verboten. Inzwischen werden mehr und mehr sogenannte linksislamistische „Reformkräfte“ vom Zirkel der Macht ausgeschlossen. Die islamistischen Reformer, die bisher kaum Reformen durchsetzen konnten, schwören dabei vergeblich auf den ersten Revolutionsführer Ayatollah Khomeini und auf die islamische Revolution.
(sVy)» Lesen Sie weiter auf Welt Online