Die iranische Schwesterorganisation der türkischen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) hat die Amerikaner bezichtigt, indirekt das Regime in Teheran im Kampf gegen die Rebellen zu unterstützen. Der Chef der Free Life Party of Kurdistan (PJAK), Haji Ahmedi, erklärte, die Amerikaner hätten Erkenntnisse aus der Luftaufklärung der Türkei übermittelt und diese seien dann über Ankara nach Teheran gelangt. Am 1. Mai bombardierten türkische Kampfflugzeuge Stellungen der PKK in den Kandil-Bergen. Nach Angaben der türkischen Streitkräfte wurden dabei 150 PKK-Rebellen getötet. In türkischen Medien wurde spekuliert, dass bei den Angriffen auch Murat Karayilan, der militärische Kopf der PKK, ums Leben gekommen war. Die PJAK hat diese Angaben jedoch dementiert. Die Bomben hätten vielmehr das PJAK-Hauptquartier getroffen, wobei sechs Rebellen getötet worden seien.
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