London (Reuters) - Offenbar auf Druck der USA hin ist der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell aus einem Erdgas-Projekt im Iran ausgestiegen. Eine Sprecherin des weltweit zweitgrößten Ölkonzerns sagte am Samstag, Shell werde sich aus der Erschließung des South-Pars-Gasfeldes zurückziehen. Einen Grund nannte sie nicht. Sie schloss aber nicht aus, dass Shell zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Projekt einsteigen werde. US-Kongressabgeordnete haben Shell wiederholt aufgefordert, dem Projekt den Rücken zu kehren. Shell und die spanische Repsol hatten 2002 mit dem staatlichen iranischen Ölförderer NIOC eine Absichtserklärung unterzeichnet, das Projekt weiter voranzutreiben.
(sVy)» Lesen Sie weiter auf Reuters