
Wir können ohnehin nichts tun. Ob die verdorbenen Greise in Teheran durchdrehen und ein Blutbad unter den Demonstranten anrichten, ob die Proteste im gewaltigen Alltag versickern oder das Regime im Iran am Ende aus seinen Latschen kippt - es liegt in einer Hand, die nicht die unsere ist. Wir sind demnach frei zu tun, was uns beliebt. So können wir zum "Strand" spazieren, dem größten Secondhand-Buchladen der Welt (Broadway, Ecke 12. Straße) und die Regale mit Lyrik durchstöbern. Dort steht er dann gleich neben John Keats, weil das Alphabet es im Englischen so will: Omar Khayyam. Sein "Rubayiyat" in der Übersetzung von Edward FitzGerald in einer hübschen Ausgabe mit Tiervignetten und Miniaturen, die persischen Vorbildern nachgeahmt sind. Und das für gerade mal 15 Dollar! Zahlen, raus, ins Caféhaus damit.
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