| |  | | Berlin 21:12 - Tehran 23:42 - Los Angeles 12:12 | Donnerstag, 07.08.2008 | ATOMSTREIT  Der Iran hat keine klare Antwort auf ein Angebot der internationalen Gemeinschaft zur Beilegung des Konflikts um das Atomprogramm der Regierung in Teheran gegeben. Die USA drängen auf neue Sanktionen. Diplomaten in Brüssel sagten am Dienstag, zwar habe der iranische Botschafter einen an den EU-Außenbeauftragten Javier Solana gerichteten Brief übergeben. Darin werde jedoch die geforderte eindeutige Antwort auf die Frage, ob der Iran zu einer Aussetzung der Urananreicherung im Gegenzug zu enger wirtschaftlicher Zusammenarbeit bereit sei, vermieden. » Lesen Sie weiter auf Focus Online mehr... Donnerstag, 01.01.1970 , 01:00 Uhr |    IRAN SCHAFFT STEINIGUNG AB: Abkehr von der Barbarei Bilder von brutalen Strafen beschädigen den Ruf der Islamischen Republik immer wieder - nun schafft Iran die Steinigung und das Handabhacken ab. Kaum etwas ist für den Ruf der Islamischen Republik Iran so schädlich wie die Bilder und Internet-Videos von Steinigungen. Auch die Mehrheit der Iraner lehnt diese Strafe als barbarisch ab. Jetzt hat die höchste Autorität des Landes, der geistliche Führer Ali Chamenei, vier zur Steinigung verurteilte Gefangene begnadigt, in zwei Fällen zu zehn Jahren Gefängnis, in den beiden anderen zu Prügelstrafen. » Lesen Sie weiter auf sueddeutsche.de mehr... | |   Mit skrupellosen propagandistischen Lügen und Verschwörungstheorien hetzen die iranischen Medien gegen die Baha'i. Religiöse Fanatiker fühlen sich davon angesprochen und stecken Wohnhäuser einfacher Baha´i-Familien in Brand. Der Anti-Bahaismus ist ein Bestandteil der staatlichen Doktrin der totalitären Diktatur. Während die UNESCO im Juli 2008 die Baha'i-Heiligtümer in Israel als Weltkulturerbe anerkannt hat, verschlimmert sich die Lage der Angehörigen der Baha'i-Religion im Iran. Dort werden nicht nur die heiligen Stätte der Baha'i zerstört, inzwischen wird sogar der Privatbesitz von Baha´i angezündet. » Lesen Sie weiter auf Welt Online mehr... | |   Teheran - Im Iran ist die Zahl der in Armut lebenden Menschen stark angestiegen. Die reformorientierte Wirtschaftszeitung "Sarmajeh" berichtete am Montag unter Berufung auf Statistiken der Zentralbank, dass in dem Land mindestens 14 Millionen der insgesamt 70 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben. Im September 2007 hatte Sozialminister Abdolreza Mesri noch von rund 9,2 Millionen armen Iranern gesprochen; rund 10,5 Prozent der städtischen und 11 Prozent der ländlichen Bevölkerung lebten demnach in Armut. » Lesen Sie weiter auf derStandard.at mehr... | |    Anmerkung der Redaktion: Bezugnehmend auf den geschichtsverdrehenden Artikel von Matthias Schulz auf Spiegel-Online, setzen wir eine offene Replik ins Magazin, die die offensichtlich vorsätzliche Schlampigkeit in der Recherche von Herrn Schulz einerseits und die offensichtliche „Verdrängung der redaktionellen Pflichten“ der Spiegel-Online Redaktion andererseits zur Schau stellen wird. Sehr geehrter Herr Schulz, auch wenn der letzte Shah Persiens den Kyros-Zylinder politisch einsetzte, bedeutet dies per se keine Entwertung eines antiken Textes. Als der Zylinder 1878 in Babylon (nicht in Persien übrigens) gefunden wurde, war der Shah noch nicht mal geboren. Die Authentizität des Schriftstücks an sich ist sichergestellt. Da kann man gewiss nicht von einer geschichtsverdrehenden Fälschung sprechen. mehr... |  |   "Im Jahre 1947 begab ich mich nach Azarbaijan. Überall in der Provinz und bei der Rückkehr nach Teheran wurde ich begeistert empfangen. Der Freudentaumel steigerte sich manchmal bis zur Raserei, und die Treue und Anhänglichkeit der Bevölkerung ist mir unvergesslich. Wenn ich heute daran denke, krampft sich mir das Herz zusammen." Shah 1979. Am 29. Januar 1942 unterzeichnete der Iran mit den Engländer und den Russen ein Dreimächteabkommen, das Iran Souveränität und Unabhängigkeit garantierte und das im Artikel V folgendes bestimmte: "Die Alliierten Streitkräfte müssen spätestens 6 Monate nach Beendigung der Feindseligkeiten mit den Achsenmächten das Land verlassen haben." mehr... | |   Iranische Athleten sind schon mehrfach nicht gegen Israelis angetreten. Der Judo-Weltmeister Arash Miresmaeili futterte sich beispielsweise einmal zwei Kilogramm Übergewicht an, um Sanktionen zu verhindern. Auch in Peking könnte es wieder zu einem Eklat kommen. iranischen Sportler 2004 ins Stadion von Athen einliefen, trug Arash Miresmaeili die Fahne. Der damals amtierende Judo-Weltmeister in der Klasse bis 66 Kilogramm fuhr trotzdem nach Hause, ohne einen Kampf bestritten zu haben. Denn als Gegner in der ersten Runde wurde ihm der Israeli Ehud Vaks zugelost.Aber da die iranische Regierung Israel als Staat nicht anerkennt und seinen Sportlern verbietet, gegen Israelis anzutreten, verzichtete Miresmaeili auf den Wettkampf. » Lesen Sie weiter auf Tagesspiegel mehr... |  |  IM LAND DER KLERIKER: Wissenschaft im Iran  Als Burton Richter, ein amerikanischer Nobelpreisträger der Physik, das Hörsaal der angesehenen Sharif Universität in Teheran betritt, stehen hunderte von iranischen Stunden auf, um ihn einen langen und ihm würdigen Applaus zu schenken. Doch Richter, der in seinem weißen Anzug und seinem Gehstock einen sehr ehrwürdigen Eindruck hinterlässt, sagt, dass er die Person ist, der hier beeindruckt zu sein hat. "Die Studenten hier sind sehr beeindruckend", sagt Richter und lobt dabei das hohe Bildungslevel der Sharif Universität. "Ich bin mir sicher, dass ich von Ihnen in Zukunft noch viel Positives hören werde." mehr... | |   Der Rapper Hich-Kas alias Soroush Lashkari ist der bekannteste Rapper im Iran und hat ein Problem: Er darf nicht öffentlich auftreten. jetzt.de hat ihn in Teheran getroffen. „Die treten mir in den Arsch. Und zwar wortwörtlich. Wenn ich wieder rappe, komme ich ins Gefängnis”, sagt Soroush Lashkari alias Hich-Kas. Das bedeutet „niemand“ auf Farsi, der Landesprache. Soroush ist der Pionier einer kleinen, aber ständig wachsenden Hiphop-Gemeinde im Iran. Einem Land, dessen Präsident per Dekret die Ausstrahlung westlicher Popmusik verbot – zu „dekadent” und „unmoralisch”. Soroush rappt in Parks, auf der Straße oder bei Freunden. Öffentliche Auftritte sind ihm verboten. Die einzige Möglichkeit, seine Songs zu verbreiten, ist, sie im Internet hoch zu laden. mehr... |  |  GESCHLECHTERFRAGEN IN IRAN: Das Ich in Stiefeln Berliner Ausstellung über Genderfragen in Iran: Die Kunstwerke sind in der Wahl ihres Mediums wie in ihrer Auseinandersetzung mit den Rollen von Frauen und Männern vielfältig und kontrovers. Dreizehn der fünfzehn Baby-Skulpturen, die auf kleinen Nagelbrettern liegen, sind glatt poliert. Ihre goldfarbene, rote, blaue, weiße und schwarze Haut glänzt, die kleinen geschlechtslosen Körper wirken unberührt. Nur an der Spitze des Dreiecks liegt eins aus Lehm, eins aus zerbrochener Terrakotta: Der gesellschaftliche Druck zerstört den Einzelnen, auch in seiner ursprünglich freien Geschlechteridentität. So könnte die wenig optimistische Botschaft der Installation „Creche“ der iranischen Künstlerin Bita Fayyazi lauten. Sie gehört zu den Künstlern der Ausstellung „Naqsh – Einblicke in Gender und Rollenbilder in Iran“ im Museum für Islamische Kunst Berlin. mehr... |  |  „DIE SEPTEMBER VON SCHIRAS“ : Als Jude im Iran  Den Debütroman „Die September von Schiras“ der iranischen Autorin Dalia Sofer rezensiert Sabine Berking in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“). Er erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie im Iran. Die Autorin ist selbst Jüdin und 1982 mit ihrer Familie aus dem Iran geflohen. Heute lebt und arbeitet sie in New York. Eines Tages wird der jüdische und wohlhabende Juwelier Isaac Amin völlig unvermittelt von der iranischen Polizei verhaftet. Was ihm vorgeworfen wird, weiß er nicht, aber trotzdem versuchen die Polizisten mittels Folter ein Geständnis aus ihm heraus zu bekommen. Während Isaac weiterhin im Gefängnis sitzt, muss seine Frau die Familie zusammenhalten. » Lesen Sie weiter auf Berliner Literaturkritik mehr... | |  Berlin - Musik aus dem Westen, Partys und Bands aus dem Underground – die Regierung in Teheran verbietet vieles, was junge Menschen im Iran interessiert. Die pulsierende Musikszene im Iran trifft sich daher heimlich: zu verbotenen Band-Auftritten und Partys. Die Deutsche Welle richtet sich jetzt direkt an diese junge Zielgruppe. Unter dem Titel "Forbidden Party" lädt der deutsche Auslandsrundfunk musikbegeisterte Iranerinnen und Iraner zur Gestaltung einer virtuellen Party-Plattform im Internet ein. Deutsche Welle-World.de und DW-Radio rufen ihr Publikum auf, ihre favorisierten Songtitel und -bands sowie Texte und Bilder unter der E-Mail Adresse forbiddenpart@dw-world.de an die Deutsche Welle zu schicken. Ab Montag, 21. Juli 2008, wird täglich eine Auswahl der Einsendungen auf forbiddenparty präsentiert. mehr... |  |   Warum ein hungriges iranisches Mädchen das Essen ablehnt und dabei trotzdem nicht verlogen ist. In allen Sprachen dieser Welt gibt es Wörter, die eigentlich nicht zu übersetzen sind. Das Stuttgarter Literaturhaus hat drei ursprünglich fremdsprachige Schriftsteller aus der Region eingeladen, ein solches Wort vorzustellen. Sudabeh Mohafez erzählt, warum der iranische Tâ’rof sie als Kind in eine unangenehme Situation gebracht hat. Gleich zu Beginn meines Lebens in Deutschland, ich war fünfzehn, geriet ich in eine unangenehme Situation, in die mich der Tâ’rof brachte, eine iranische Umgangsform, sozusagen ein Kanon von Höflichkeitsregeln, an den ich mich natürlich weiter hielt, der aber in der neuen Heimat ganz und gar missverstanden wurde. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Stuttgarter Zeitung mehr... |  |   Das kommunale Kino Guckloch zeigt am Montag, 11. August, um 20.15 Uhr in der Kapelle an der Fürstenbergstraße den Spielfilm "Bab'Aziz - Der Tanz des Windes". mehr... | |   Yasaman Farzan of Institute for Studies in Theoretical Physics and Mathematics (IPM) has received the prestigious IUPAP Young Scientist Prize in Particle Physics. The International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP) has chosen Dr Yasaman Farzan of IPM as the winner of the IUPAP Young Scientist Prize in Particle Physics in 2008. This prize which is a recently established one, will be awarded every two years in the field of particle physics, preferentially one to a theoretical and one to an experimental young particle physicist of outstanding scientific achievements. The 2008 prize is the first IUPAP prize in the field of particle physics. Yasaman Farzan is the winner of the theoretical IUPAP prize. mehr... |  |  |  | Statistik 514 User online 0 Mitglieder 514 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 2563 Gäste Letzte 24 Stunden 1 Mitglied 46954 Gäste |